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Portrait-Kurs in Düsseldorf | Foto 2018 © Gustav Sommer

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Fotokurs mit Ulrich Mormels

Portraitfotografie  mit Ulrich Mormels

Die ist eine private Seite zum Thema Amateurfotografie – ohne jegliche kommerzielle Interessen. 
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In Düsseldorf bietet am 17. November 2018 im Rahmen des überregionalen Kursangebots die Fotosafari auch diesen Kurs Portraitfotografie 1 von 10 bis 17 Uhr an. Optional gibt’s einen zweiten Teil am Folgetag. 

Der Titel des  Fotokurses ist mit „Portraitfotografie 1“ zwar sehr förmlich und der – neben Düsseldorf – auch in über fünfundzwanzig weiteren Städten tätige Frankfurter Player Fotosafari wirkt im Vorfeld eher routiniert geschäftsmäßig. Der Kurs, die Räumlichkeiten und der Kursleiter vor Ort sind jedoch unmittelbar direkt sowie ganz und gar unkompliziert. Der Inhalt ist ein guter Einstieg in die Portraitfotografie in lockerer Atmosphäre.

Der Kursleiter Ulrich Mormels ist ein erfahrener Fotograf mit eigenem Studio in Krefeld. Seine Portfolio-Standbeine sind hauptsächlich die People- und Tierfotografie. Zu seinen Schwerpunkten gehören Portraits, Hochzeiten, Events etc., sowie die Hundefotografie, – mit und ohne Herrchen. Als männliches Model ist Leon dabei, der mit Ulrich bereits erste Portrait-Erfahrungen gesammelt hat. 

Theorie

Der Fotokurs startet in der kleinen Galerie und dem Studio Hanne Malat in Düsseldorf-Benrath in der Sophienstraße mit einer knappen Vorstellungsrunde der neun Teilnehmer*innen.

Es folgt eine Einführung und ein überwiegend systematischer Einstieg in die Portraitfotografie. Die Themen: Available Light, die Vorbereitung eines Shootings, der richtige Umgang mit deinem Model, fotogene Posen, Bildgestaltung für spannende Portraits, Tipps für bessere Portraits im Urlaub und in der Familie werden vom Kursleiter mit Hilfe von Powerpointfolien, aussagefähigen Beispiel-Bildern und zahlreichen praktischen Demonstrationen den teilnehmenden zwei Fotografinnen und sieben Fotografen nahe gebracht.  Später trift auch das männliche Model Leon dazu, das Ulrich sofort aktiv in den Kurs mit einbindet.

Komplexe Themen, wie Drittelregel, Goldener Schnitt, Diagonalen, Blickrichtungen brauchen Platz, Spannungen aufbauen, Perspektiven, Blickwinkel, Blickführung, Linien, Kontraste,  Licht und Schatten, Hingucker, spannende Platzierungen, Haltung, Available Light, Stimmungen, Regeln einhalten und/oder brechen – bestimmen u.a. den Inhalt des kurzweiligen Vormittages.   

Während der Mittagspause in einem benachbarten Restaurant gibt es reichlich Gelegenheit für einen regen Informationsaustausch. Zu den Fotografen gehören zwei junge Videografen, die über ihre Erfahrungen aus der Welt der Videos interessante Diskussionsbeiträge liefern. Natürlich reden wir auch über Fotos und IT. Auch meine Reise- und Foto-Blogs sind zwischendurch kurz Thema. Neben mir sitzt außerdem Leon – eine gute Gelegenheit über Shootings, die Fotocommunity sowie Agenturen und Modelkarteien zu reden. 

Praxis

Zur Praxis wechseln wir in die unmittelbare Umgebung rund um die Straßen und Plätze am alten Rathaus und der Bezirksverwaltung. Hier gibt’s in der tiefstehenden Sonne, im Gegenlicht und Schatten eines schönen herbstlichen Novembertages zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Bildideen. Umsetzungsversuche der Theorie in die Praxis oder eigene Einfälle und Überlegungen sowie das Posing des Models sind die Praxis-Themen. Die  Outdoor Übungen begleitet der Kursleiter und greift hier und da unterstützend ein. Außerdem hat er öfter die richtigen Tipps zur jeweiligen Situation parat.

Schließlich beenden wir den praktischen Teil und gehen zum theoretischen Abschluss in die Seminarecke des Studios am Startpunkt zurück.

Entwicklung, Bearbeitung, Composing

Entwickeln, Bearbeiten und Composing sind nicht Bestandteil des heutigen Kurses. Hier ist bei mir noch jede Menge Luft nach oben. Besonders bei der Retusche muss und will ich noch viel lernen. Frequenztrennung und „fleckfreie“ Gesichtshaut sind meine nächsten Lernziele.

Beim Composing stehe ich selbst auch ganz am Anfang. Zu Hause angekommen motiviert mich mein Bildmaterial aus dem Kurs über das Entwickeln und Bearbeiten ausgewählter Bilder hinaus jedoch eigene erste Schritte zu probieren getreu dem Motto:

Digitalfotografie ermöglicht uns nicht nur, Erinnerungen festzuhalten, sondern auch, welche zu kreieren.
Quelle: James Wayner

Beim Composing werden meist selbstfotografierte Elemente (z. B. Personen) mit anderen Bildelementen (z. B. Flares, Bokehs, Leaks oder Hintergründe) zu einem Bild kombiniert. Das ist allerdings leichter gesagt als unauffällig und stimmig getan.

Bildbesprechung

Zum krönenden Schluss des Kurses teilt sich das Team in zwei Gruppen. Die Teilnehmer, die Sonntag die Serie mit dem Kurs  Portraitfotografie 2 und dem Model Leon fortsetzen, bereiteten die morgigen Shootings vor. Für die übrige Gruppe nimmt sich Ulrich Mormels Zeit für eine konstruktive Bildkritik. Jeder kann einige Bilder des Tages einreichen, die sofort gemeinsam besprochen werden. Das finde ich sehr zielführend!

Behind the Scenes

Nachtürlich habe ich auch ein paar Schnappschüsse hinter den Kulissen oder zu neudeutsch Behind the Scenes gemacht.

Ein Teil meiner heutigen Bilder sind unter dem Menüpunkt Galerie im Album Portrait1 D’dorf zu finden. Und einen weiteren Teil im Menüpunkt Portfolio unter dem Album Portraits.

Fazit

Ich habe heute sehr viel dazu gelernt und bin zufrieden. Ein gutes Konzept des Kursleiters, das auch entscheidende Hintergründe vermittelt. An der Praxis hat mir gefallen, dass das männliche Model eher unerfahren war, so musste man/frau schon selber Initiative ergreifen und konnte die aktive Modelführung praktisch üben. Nicht so gut gefallen hat mir das Verhältnis zwischen Anzahl der Fotografen (9) und Model (1). Das war für mich schon grenzwertig, dass trotz gutem Willen aller immer mal wieder und letztendlich im Rudel-Shooting endete. Trotzdem bleibt die Zusammenarbeit der Fotografinnen und Fotografen untereinander sehr harmonisch und teamfördernd. Als sehr fruchtbar erlebe ich die Bildbesprechung am Ende des Kurstages. 

Hinweis zum Datenschutz: Bei meiner Vorstellung im Kurs gehe ich außerdem im Rahmen der DSGVO kurz darauf ein, dass ich privat und nicht gewerbsmäßig und nicht kommerziell blogge und frage alle Anwesenden, ob ich die Bilder, die heute hinter den Kulissen (Behind the Scenes) enstehen ggf. in meinen Blogs und SocialMedia-Kanälen im redaktionellen Kontext benutzen und speichern darf. Die Anwesenden stimmen zu. Auf meine Datenschutzerklärung unter foto-gustav.de und die Widerrufsmöglichkeiten mache ich aufmerksam.

Modelrelease: Einzelne, separate Verträge pro Fotograf*in gibt’s bei Fotosafari nicht. Aber in der Leistungsbeschreibung des heutigen Kurses heißt es wörtlich: In dieser Veranstaltung arbeiten wir mit einem Model. Du erhältst die nichtkommerziellen Rechte an deinen Bildern. Auf meine Nachfrage hin wird das Recht zur nicht kommerziellen Nutzung der Bilder in meinen Blogs und SocialMedia-Kanälen vom Kursleiter ausdrücklich bestätigt.

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